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Was war das für ein Gefühl, als Du zum ersten Mal den neuen Ferrari SF15-T gesehen hast?
Ich habe ja bereits über den Winter gesehen, wie sich das Auto Stück für Stück zusammensetzt. Es steckt sehr viel Arbeit drin. Wie jedes Jahr, wenn ein neues Auto auf die Strecke kommt, ist es etwas ganz Besonderes. Für mich in diesem Jahr umso mehr, denn es ist ein rotes Auto, was mir sehr viel bedeutet. Natürlich wird es etwas Zeit brauchen bis man in den Rhythmus kommt und bis sich zeigen wird, wie gut das Auto wirklich ist. Bis jetzt schaut aber alles ganz gut aus und stimmt uns recht zuversichtlich.
 
Was sind Deine realistischen Ziele mit Ferrari?
Das ist schwer zu sagen, gerade durch den großen Umbruch über Winter. Viele Mitarbeiter haben ihre Position gewechselt oder neue Leute sind hinzugekommen. Es wird natürlich etwas Zeit brauchen, bis sich jeder wohl fühlt, und zurechtgefunden hat in seiner neuen Aufgabe, mich eingeschlossen. Denn auch für mich ist vieles neu, aber wir sind alle sehr zuversichtlich. Unser großes Ziel ist es Schritt für Schritt nach vorne zu kommen, um hoffentlich bald ganz vorne mitzumischen.


 
Was bedeutet es für dich Ferrari-Pilot geworden zu sein?
Das ist eine sehr große Herausforderung, aber auch etwas sehr Schönes. Ich hatte ja schon mal das Glück vor einigen Jahren für ein kleineres italienisches Team zu arbeiten, aber jetzt fahre ich endlich für ein großes italienisches Team. Ich freue mich auf die erste Ausfahrt im neuen Auto, aber auch auf das ganze Jahr. Klar ist: In Australien, beim ersten Rennen, wird mein Puls dann noch mal steigen.
 
Was ist anders im neuen Team?
Es gibt viele Veränderungen, wenn man das Team wechselt. Nicht so vieles in der Sitzposition. Aber das Layout des Lenkrades ist beispielsweise anders. es gibt andere Strategien im Rennen. Die Menschen sprechen eine andere Sprache. Das heißt, dass sie andere Worte für die gleichen Aktionen benutzen. Da ist viel zu lernen. Aber ich sehe das alles positiv und freue mich auf die Herausforderung.
 
Was erwartest Du von der Zusammenarbeit mit Kimi?
Wir werden keine Probleme haben, weil wir uns ja auch außerhalb der Strecke sehr gut verstehen. Ich mag Kimi’s direkte Art.
 
Kannst Du schon Italienisch?
Natürlich schnappe ich im Team einiges auf, aber auch aus meiner Zeit bei Toro Rosso kenne ich noch einige italienische Wörter. Mit dem Verstehen tue ich mir derzeit leichter, um richtig zu sprechen, fehlen mir noch die Vokabeln.

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