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31 | 10 | 2019 GP USAIm exklusiven Interview spricht Sebastian Vettel unter anderem über die schwierige Saison 2019, seinen Umgang mit Kritik an ihm und die Zukunft der Formel 1

Die Formel-1-Saison 2019 zählt sicher nicht zu den leichtesten Jahren in der Karriere von Sebastian Vettel. Doch nach einer schwierigen Phase scheint der Ferrari-Pilot es geschafft zu haben, wieder die Kurve zu bekommen. Im Exklusivinterview mit 'Motorsport.com' verrät der viermalige Weltmeister, wie er diese schwierige Zeit erlebt hat.
Außerdem haben wir mit ihm über seine Zukunft und die der Königsklasse insgesamt gesprochen. Und er hat uns unter anderem auch verraten, warum sein großer Rivale Lewis Hamilton für ihn zu den größten Formel-1-Fahrern aller Zeiten zählt.

Frage: "Sebastian, bei den Wintertest waren alle im Team noch ziemlich optimistisch. Wann und wo haben sie erkannt, dass es in diesem Jahr wohl wieder nicht reichen wird, um den WM-Titel zu gewinnen?"

Sebastian Vettel: "Nun, rückblickend hatten wir einen großartiger ersten Tag [bei den Tests]. Das Auto war sehr gut, und auch im Vergleich mit den anderen war die erste Woche unglaublich."
"Es kam aber mehr von außen, dass alle so enthusiastisch waren. Wir sind ziemlich ruhig geblieben. Ich denke, die zweite Woche war dann schon realistischer. Da waren wir [mit Mercedes] auf Augenhöhe. Ich denke, dass die anderen ihr Auto zwischen den Testwochen in den Griff bekommen haben - besonders Mercedes und Red Bull. Und dann war es ehrlich gesagt eine Überraschung, nach Australien zu kommen und hinten zu sein."
"Ich denke, dass es in den ersten Rennen nicht so klar war. Denn in Bahrain waren wir sehr stark. Dann kamen wir nach China, und da waren wir wieder ziemlich schwach. Dieses Auf und Ab war eine Überraschung. Aber nach drei, vier, fünf Rennen wurde es immer deutlicher. Besonders in Barcelona war es sehr klar, dass wir einfach nicht schnell genug sind. An diesem Punkt gibst du nicht auf, aber du merkst, dass du nicht in der Position bist, in der du sein möchtest."
"Man kämpft in erster Linie gegen sich selbst, weil man zu weit weg ist, um gegen die anderen zu kämpfen. Mercedes ist mit jedem Rennen stärker geworden, während wir noch immer nach unserer Form gesucht haben. Und als wir die gefunden hatten, haben wir realisiert, dass wir hinten sind. Wir wussten, dass wir die Dinge bei den Europarennen nicht über Nacht umdrehen können. Da war es ziemlich klar, dass es es sehr schwer werden wird."

Eine Heulsuse war ich nie

Sebastian Vettel nimmt zu jedem Rennen Glücksbringer mit. Sie scheinen ihre Wirkung zu verlieren, denn der deutsche Formel-1-Star fährt der Konkurrenz hinterher. Ein Gespräch über Glück und Gründe, warum er manchmal weint ...

Quelle: WELT AM SONNTAG | Nr. 26 | 30. JUNI 2019 | Autor Gunnar Meinhardt & Burkhard Nuppeney, Bilder GETTY IMAGES / Bryn Lennon

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